Gas Vergleich 2020


Heizkosten sparen mit Kaminen

Mit dem Aufkommen von Zentral-, Gas- und Ölheizungen verschwanden die Kamine mehr und mehr aus deutschen Wohnstuben. Wer noch einen besaß, galt schnell als altmodisch. Diese Entwicklung hat sich jedoch ins Gegenteil verkehrt. In Zeiten steigender Gas- und Ölpreise suchen immer mehr Menschen nach günstigen Alternativen und entscheiden sich für einen Kaminofen.

Wie viel Geld lässt sich mit Kaminöfen einsparen?

Die Absatzzahlen für Kamine verzeichnen innerhalb der letzten Jahre einen stetigen Aufwärtstrend. Dabei werden mehr als 90 Prozent der Kaminöfen wie diese hier mit der Absicht gekauft, Geld zu sparen. Bereits 20 Prozent aller Haushalte in Deutschland decken zumindest einen Teil ihres Heizbedarfs über Holz ab.
Wie viel man tatsächlich mit der Nutzung eines Kamins sparen kann, lässt sich nicht pauschal sagen. Verschiedene Faktoren spielen bei der Kosten-Nutzen-Rechnung eine Rolle. Größe und Schnitt des Hauses bzw. der Räume beeinflussen die Leistung des Kamins. Die Installationskosten und der Holzpreis bestimmen, ab wann sich die Anschaffung amortisiert. Auch der gewählte Wirkungsgrad des Ofens beeinflusst stark die Einsparleistung.
Generell lässt sich sagen, dass man zwischen 10 bis 40 Prozent der Heizkosten sparen kann. Um jedoch die 40 Prozent zu erreichen, müsste man die gesamte Wohnfläche mit Holz heizen, was über eine Pellet-Zentralheizung einfacher zu realisieren ist. Generell sind aber 10 bis 25 Prozent Ersparnis durchaus realistisch und sollten auch angestrebt werden.

Wie kann man noch sparen?

Wer die Amortisierungsrate für seinen Kaminofen erhöhen möchte, sollte nicht bei den Anschaffungs- und Installationskosten sparen, sondern bei den Holzpreisen. Denn wer selbst Arbeit in die Vorbereitung des Holzes steckt, kann einiges an Geld sparen.
Ofenfertig abgelagertes Holz kann zwischen 60 und 100 Euro je Raummeter kosten. Wenn man selber zur Axt greift und sein Holz trocken lagert, zahlt man natürlich weniger. Schon hat man wieder etwas eingespart. Es lohnt sich auch bei lokalen Unternehmen und Fabriken zu fragen, ob sie Einweg-Paletten oder anderes Holz kostengünstig zum Verheizen abgeben würden. Wichtig ist dabei jedoch, dass das Holz unbehandelt ist, da ansonsten beim Verfeuern Schadstoffe entstehen können, die für Mensch und Umwelt gefährlich sind.

Zwei Fliegen mit einer Klappe – Umwelt schonen und Geld sparen

Der große Vorteil von Kaminen liegt nicht nur darin, dass man mit ihnen günstig heizen kann, sondern dass sie zudem noch die Umwelt schonen. Beim Verbrennen von Holz entsteht nur so viel CO2, wie der Baum beim Wachstum aufgenommen hat. Kamine arbeiten sozusagen CO2-neutral und geben kein zusätzliches Kohlenstoffdioxid an ihre Umwelt ab.

Bildquelle: 416042 © keresi72 – pixabay.com

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