Gas Vergleich 2019


Welcher Gasverbrauch ist für 2 Personen normal?

Der individuelle Gasverbrauch ist von vielen Faktoren abhängig. Einfluss auf die jährlich verbrauchte Gasmenge hat zum einen die Heizungsanlage, zum anderen die Wärmedämmung des Gebäudes und nicht zuletzt wirkt sich auch die Wohnfläche und das persönliche Heiz-Verhalten auf den Gasverbrauch aus. Eine ältere und vielleicht sogar schlecht gewartete Heizungsanlage hat immer einen höheren Verbrauch, als eine moderne Gasheizung mit Brennwert-Technik.

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Bezüglich der Wärmedämmung von Gebäuden sind Vermieter inzwischen an gewisse Vorschriften gebunden, die sie dazu verpflichten, für eine ausreichende Dämmung zu sorgen. Neubaumaßnahmen werden nur genehmigt, wenn die Vorschriften über die Wärmedämmung eingehalten sind. Lediglich auf die Wohnraum-Temperierung hat ausschließlich der Gasverbraucher selbst Einfluss.

Um festzustellen, ob der persönliche Gasverbrauch durchschnittlich oder vielleicht doch unangemessen hoch ist, bietet es sich an, ihn mit den durchschnittlichen Verbrauchswerten zu vergleichen. Der Gasverbrauch für die Beheizung der Wohnung ist weniger von der darin lebenden Personenzahl abhängig, als von der Wohnungsgröße. Man geht davon aus, dass pro Quadratmeter Wohnfläche durchschnittlich in jedem Jahr 14 Kubikmeter Gas für die Beheizung verbraucht werden.

Sofern auch die Warmwasserversorgung über die Heizungsanlage erfolgt, erhöht sich der Verbrauch auf jährlich durchschnittlich 16 Kubikmeter Gas pro Quadratmeter Wohnfläche. Im Gegensatz zum Gasverbrauch für die Heizung ist der Verbrauch für die Warmwasserbereitung aber auch von der Anzahl der Personen abhängig, die im Haushalt leben. Man geht von einem durchschnittlichen Energieverbrauch für die Warmwasserbereitung in Höhe von 800 bis 1 000 Kilowattstunden pro Person im Jahr aus, also von rund 80 bis 100 Kubikmeter Gas.

Um den eigenen Gasverbrauch für die Wohnraum-Beheizung pro Quadratmeter Wohnfläche zu ermitteln, dividiert man den Jahres-Gesamtverbrauch durch die Anzahl der Quadratmeter Wohnfläche. Erfolgt die Warmwasserversorgung über die Heizungsanlage, ist es schwierig, den Anteil für die Warmwasserversorgung vom Heizaufwand zu trennen, so dass von den genannten Gesamt-Durchschnittswerten ausgegangen werden muss.

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