Gas Vergleich 2019


Gasspartipps – Wie kann ich die Gaskosten reduzieren?

Neben der Möglichkeit, einen Gasanbieter auszuwählen, der das Gas günstiger als andere anbietet, gibt es drei Wege, die eigenen Gaskosten dauerhaft zu reduzieren. Einer dieser Wege führt zur Nutzung anderer Rohstoffe. Hier kommen zur Wohnraumbeheizung vor allem Holz, Erdwärme und Solarenergie in Betracht. Die Anschaffung einer neuen Heizungsanlage, zum Beispiel einer Pellet-Heizung, oder die Installation von Solar- oder Erdwärmekollektoren und erst recht eine Tiefenbohrung zur Nutzung der Erdwärme in Verbindung mit einer Wärmepumpe stellen insgesamt Maßnahmen dar, die mit einem hohen finanziellen Aufwand verbunden sind, auf Dauer aber deutlich niedrigere Heizkosten mit sich bringen. Auch die zweite Möglichkeit, das Haus mit einer besseren Isolierung zu versehen, ist unter Umständen mit hohen Kosten verbunden.

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Aber auch ohne derart aufwändige Maßnahmen lassen sich Heizkosten sparen, ohne dass dadurch die Raumtemperaturen erheblich gesenkt werden müssen. In vielen Häusern gibt es Räume, die ständig beheizt werden, obwohl man sie kaum nutzt. Sicherlich darf man vor allem in einem frostigen Winter das Haus und auch einzelne Räume nicht auskühlen lassen, aber in einem Gästezimmer, das nur gelegentlich genutzt wird, muss nicht ständig eine Temperatur von zwanzig Grad Celsius herrschen, auch Schlafräume sind im Idealfall mit 16 bis 17 Grad Celsius niedriger temperiert, als Wohnräume, da niedrigere Raumtemperaturen einen gesünderen Schlaf mit sich bringen.

Die Beheizung von Kellerräumen ist nur insoweit empfehlenswert, wie es zur Vermeidung von Frostschäden notwendig ist. Grundsätzlich sollte ein Keller nicht wärmer sein, als sechs Grad. Auch Flure und Treppenhäuser sollten, wenn sie nicht offen in den Wohnbereich einbezogen sind, nicht wärmer sein, als zwölf Grad. Für die ideale Beheizung von Wohnräumen gehen die Norm-Innenraumtemperaturen von 20 bis 22 Grad aus. Räume, die weniger beheizt werden, sollte man geschlossen halten, damit die Wärme aus dem Wohnbereich sich nicht unnötig verteilt.

Frische Luft erwärmt sich schneller, als verbrauchte. Das ist jedoch kein Grund, dauerhaft Fenster geöffnet zu halten, denn dadurch entweicht die Wärme nur unnötig. Eine richtige Wohnraumbelüftung erfolgt stoßweise, indem für wenige Minuten das Fenster weit geöffnet und danach wieder verschlossen wird. Auch die Luftfeuchtigkeit im Raum beeinflusst die Höhe der Heizkosten. Da feuchte Luft grundsätzlich wärmer empfunden wird, als trockene, sollte durch Luftbefeuchter, Springbrunnen oder Wasserschalen die Luftfeuchtigkeit im Haus auf 40 bis 50 Prozent angehoben werden. Das spart nicht nur Heizkosten, sondern ist auch gesund. Eine richtig eingestellte und gut gewartete Heizungsanlage optimiert zusätzlich den Gasverbrauch.

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