Gas Vergleich 2019


Ist ein Gasanbieter Wechsel mit Risiken verbunden?

Bis vor wenigen Jahren hatten weder Privathaushalte noch Unternehmen die Möglichkeit ihren Gasanbieter selbst auszuwählen. Es gab in jeder Stadt und Gemeinde nur einen einzigen Gasversorger. Das hatte den Nachteil, dass man der Preispolitik dieses Gaslieferanten ausgesetzt war und sich auch dann nicht zu einem Konkurrenzunternehmen orientieren konnte, wenn der Service des örtlichen Versorgers nicht besonders gut war. Damit verbunden war aber auch die Sicherheit, dass es mit Ausnahme besonderer Einzelfälle nicht zu einer Unterbrechung der Gasversorgung kommen konnte.

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Seit der Liberalisierung des Gasmarktes, die vor wenigen Jahren eingeführt wurde, gibt es auch auf dem Gasmarkt einen, wenn auch schwachen, Konkurrenzkampf und Verbraucher müssen weder die Preispolitik ihres Gasversorgers hinnehmen noch einen schlechten Service. Sie haben nun die Möglichkeit, zu einem preisgünstigeren Gasanbieter zu wechseln oder einen Lieferanten auszuwählen, der sich durch besondere Serviceleistungen bereits einen Namen gemacht hat. Dennoch scheuen viele Verbraucher davor zurück, ihrem bisherigen Gasversorger die Kündigung auszusprechen. Einer der Hauptgründe dafür ist die Befürchtung, dass mit einem Gasanbieter Wechsel Risiken verbunden sind.

Man befürchtet, dass die Gasversorgung unter Umständen mehrere Tage lang unterbrochen wird oder ein privater Anbieter nicht so zuverlässig ist, wie die großen Gasversorger. Allein der Gedanke daran, dass der gewählte Anbieter wirtschaftliche Probleme haben und dann vielleicht die Gasversorgung nicht mehr gewährleisten kann, schreckt viele Verbraucher von einem Wechsel des Gasanbieters ab.

All diese Befürchtungen sind jedoch völlig unbegründet. Der Gesetzgeber hat im Gesetz zur Neuregelung des Energiewirtschaftsrechts, das am 24. April 1998 erlassen wurde, dafür Sorge getragen, dass die Gasversorgung der Verbraucher jederzeit und ununterbrochen gewährleistet ist. Er hat in diesem Gesetz festgeschrieben, dass die Grundversorger immer dann zur Gasversorgung verpflichtet sind, wenn ein anderer Anbieter ausfällt. Um diese Sicherheit gewährleisten zu können, bleiben Gasleitungen und Gaszähler im Eigentum des Grundversorgers. Er ist verpflichtet, fällige Reparaturen vorzunehmen und das Leitungsnetz intakt zu halten. Oft führt er auch die Ablesung der Zählerstände durch. Darüber hinaus tritt er sofort mit der Gasbelieferung ein, wenn der gewählte Gasanbieter seinen Lieferpflichten nicht nachkommt.

In der Praxis gestaltet sich der Wechsel oft ohnehin nur auf dem Papier, denn viele Gasanbieter beziehen feste Mengen-Kontingente zu günstigen Preisen von den Grundversorgern, so dass die Gasbelieferung auch nach dem Wechsel weiterhin durch den Grundversorger erfolgt. Lediglich die Berechnung der Gaskosten führt dann der neue Anbieter durch. Es bestehen also für Verbraucher keinerlei Risiken im Zusammenhang mit einem Wechsel des Gasanbieters.

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