Gas Vergleich 2020


CO2 Reduzierung bis 2020 als politisches Ziel in Deutschland

Das Klimagift CO2 hat neben einer Reihe anderer schädlicher Treibhausgase einen großen Anteil an der zunehmenden Klimaerwärmung, da es den Treibhauseffekt negativ beeinflusst. Eine zu befürchtende Erderwärmung birgt bislang noch nicht kalkulierbare Folgen für Mensch und Ökosysteme. Bekannt ist der Anstieg des Meeresspiegels als Folge des Abschmelzens der Polkappen. Auch heute schon werden verheerende Naturkatastrophen, wie zum Beispiel der Hurrikan Katrina in 2005 oder auch lange Dürreperioden dem Klimawandel zugesprochen.

Das Einsetzen von erneuerbaren Energien reduziert nicht nur den Ausstoß von CO2 in die Atmosphäre, sondern gewinnt immer mehr an Bedeutung auch im Hinblick auf Nachhaltigkeit und dem verantwortungsbewussten Umgang mit Ressourcen. Man muss ins Auge fassen, dass der weltweite Energiebedarf ständig wächst und fossile Brennstoffe nicht unbegrenzt verfügbar sind. Die Gewinnung fossiler Brennstoffe ist zudem oft umweltbelastend und einzelne Methoden wie zum Beispiel das Fracking stark umstritten.

Die Reduzierung von CO2 in der Atmosphäre ist ein erklärtes Ziel im Zusammenhang mit der nationalen Klimastrategie der Bundesregierung. Wenngleich es sich beim Klimaschutz um ein globales Problem handelt, hat sich Deutschland gewaltige Ziele gesetzt, um absehbar den Folgen des weltweiten Klimawandels Einhalt zu gebieten. Deutschland sieht sich sogar in der Lage, zum energieeffizientesten Land der Welt zu werden. Politische Maßnahmen zur CO2-Reduzierung reichen bis 1990 zurück. Schon damals wurde ein erstes Minderungsziel definiert. Mit dem im August 2007 beschlossenen integrierten Energie- und Klimaprogramm begannen konkrete Gesetzesvorhaben für Klimaschutzmaßnahmen, die derzeit wirksam werden. Angestrebtes Ziel ist die Senkung des CO2 Ausstoßes um 40 % in Deutschland bis zum Jahr 2020. In einem 30 Punkte Programm werden Regelungen manifestiert, die zu einer Senkung des Energieverbrauches beitragen sollen.
Für den Klimaschutz veranschlagt die Bundesregierung jährlich etwa 2,6 Milliarden Euro. Gegenwärtig liegt der Anteil erneuerbarer Energien bei der Stromproduktion bei 13 % und soll bis 2030 bis 30 % steigen. Im Bereich der erneuerbaren Energien sind 214.000 Menschen beschäftigt – mit steigender Tendenz. Die Europäische Union hat sich im Kyoto-Protokoll verpflichtet, die Treibhausgase von 2008 bis 2012 um 8 % (gegenüber 1990) zu reduzieren. Deutschland will Emissionen im selben Zeitraum um 21 % senken. Momentan sind bereits 19 % erreicht. Das heißt, dass Deutschland 75 % der verpflichteten Reduktionsmenge der EU trägt.

Gesellschaftliche Bedeutung & Wettbewerb

Das Thema CO2 Reduktion hat mittlerweile einen hohen gesellschaftspolitischen Rang erreicht. Zahlreiche Maßnahmen in Unternehmen, Behörden oder Vereinen, die eine Senkung des CO2-Ausstoßes zum Ziel haben, werden massiv beworben und dienen immer auch der Image-Pflege. Die EU-Kommission vergibt jährlich den Titel „Umwelthauptstadt“ an eine Europäische Stadt. Es entsteht ein Wettbewerb. Kommunen errichten Ausleihstationen für Fahrräder, wie bei dem Projekt „StadtRAD Hamburg“. Behörden rüsten ihre Fuhrparks mit E-Mobilen aus. Kurierunternehmen werben mit dem Slogan „ CO2-neutral versandt“, da sie ihre Fahrzeuge mit Biokraftstoff betanken. Das Projekt „Vision 2020“ veranschaulicht deutlich, wie Sponsoring von Breitensport mit dem Anspruch an wirksamen Klimaschutz auf der Grundlage eines Werte-Kodex Vereinbarung findet. ENTEGA unterstützt Vereine im Rahmen einer Klimapartnerschaft im verantwortungsbewussten Umgang mit Energie und fördert Maßnahmen zur Reduzierung von CO2.

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